SF Schweizer Fernsehen
Nachdem es bereits 1939 erste öffentliche Fernsehversuchsdemonstrationen anlässlich der Landesausstellung 1939 gegeben hatte, sendete die SRG ab 1953 an fünf Abenden pro Woche ein rund einstündiges Programm als eine Art Fernseh-Versuchsbetrieb aus dem Studio Bellerive im Zürcher Seefeld-Quartier. 1963 war die Ausstrahlung der ersten rätoromanischen Fernsehsendung. 1964 startete das Werbefernsehen. 1968 wurde das Farbfernsehen eingeführt. 1974 wurde zum ersten Mal das Konsumentenmagazin Kassensturz ausgestrahlt.198 4 ging der mit dem deutschen ZDF und dem österreichischen ORF betriebene Kulturkanal 3sat auf Sendung. Im gleichen Jahr startete auch der Schweizer Teletext. 1990 war Start des «Programmschema 90». Im Jahr 1997 ging der Sender SF2 auf Sendung. Im Jahr 1999 startete SFi (SFinfo) im Grossraum Zürich, seit 2001 wird der Sender in der gesamten Deutschschweiz ausgestrahlt. 1998 kam es zu einem Betrug in der Sendung «Risiko»: Ein Kandidat erschlich sich 95'000 Franken, da er die zu beantwortenden Fragen bereits kannte. Ende Januar 2003 wurde im Engadin der DVB-T-Testbetrieb gestartet, gefolgt vom Tessin und der Genferseeregion. Mitte Mai 2005 wurde die Produktion von PALplus-Sendungen eingestellt. SF DRS erhielt am 5. Dezember 2005 den neuen Namen SF Schweizer Fernsehen. Der Sender SF2 heisst neu SF zwei. Die Nachrichtensendungen Tagesschau und 10vor10 erhielten ein neues Dekor. Die Wettersendung Meteo, die Diskussionssendung Der Club sowie das Informationsmagazin Rundschau folgten bis zum Sommer 2006. Seit Sommer 2006 werden Sportveranstaltungen nur noch in 16:9 übertragen. Seit 1. Dezember 2007 werden die in 16:9 aufgenommenen Sendungen komplett in 16:9 anamorph ausgestrahlt und nicht mehr in 4:3- Letterbox konvertiert. Im Oktober 2007 wurde der Aufbau des DVB-T-Netzes in der Schweiz abgeschlossen. Seit Dezember 2007 sendete die SRG SSR (SF, TSR, RSI) das HDTV-Programm HD suisse. HD suisse wurde im Format 720p50 gesendet und zeigte ausschliesslich Sendungen in nativem HD (Filme, Sport, Opern etc.). Das Programm wurde über den Nachrichtensatelliten Eutelsat Hot Bird 8 ausgestrahlt und konnte auch im Kabelnetz der Cablecom empfangen werden, ebenso über Swisscom-TV. Seit dem 29. Februar 2012 werden SRF 1 und SRF zwei im HDTV-Betrieb ausgestrahlt. Der Gemeinschaftssender HD Suisse wurde dadurch überflüssig und am 31. Januar 2012 eingestellt. Das Unternehmen Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) entstand am 1. Januar 2011 durch Zusammenlegung von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen. Die neue Unternehmenseinheit der SRG SSR wurde damit zum grössten elektronischen Medienhaus der Deutschschweiz. SRF verfügt in Basel, Bern und Zürich über vier Hauptstudios.
Die Bekanntgabe, dass das Schweizerfernsehen den Russ Meyer-Film Vixen zeigt, sorgte für einiges Aufsehen.  Der Tageszeitung Blick war das ein Artikel wert. Von der Zeichentrickserie Laurel und Hardy sind 156 Folgen gezeigt worden